Parents For Future Waldviertel

Wie wir ja alle wissen ist die Situation der Klimakrise hoch akut und auch die so wichtigen großen relevanten Veränderungen und Maßnahmen durch unsere Entscheidungsträger bleiben in dem Ausmaß aus, als wir sie zur Bewältigung der Krise dringend brauchen würden.

So wie es aussieht, ist das was angekündigt ist zu langsam, zu spät, zu wenig.... und bei vielen Entwicklungen muss man sich überhaupt fragen, wie sie in Zeiten der Klimakrise und einer nötigen Energie- und Verkehrswende überhaupt noch geplant werden können...

Termine

Vergangene Aktionen zum Nachlesen und Nachschauen:

--> zur Klimademo in Gmünd am 19. März 2021 ...

--> zur Schremser Klimademo am 25. September 2020 ...

--> zum Klimapicknick am 28. August 2020 ...

--> zum Schildermeer am 29. Mai 2020 ...

Im vergangenen Jahr 2019 haben wir im Waldviertel mit einigen Veranstaltungen auf uns aufmerksam gemacht und die weltweite Klimabewegung auch regional gut vertreten.

So fand am

Trauermarsch für den Wald Trauermarsch für den Wald
Trauermarsch für den Wald

Zurück für die Zukunft - Fridays For Future Schildermeer in Zwettl

Ein kräftiges Lebenszeichen gab die Klimaschutzorganisation Fridays for Future am 29.5.2020 in Zwettl. Unter dem Motto „Schildermeer für die Zukunft“ wurden zahlreiche Schilder, Transparente und auch Gießkannen verziert und öffentlich präsentiert, um auf den Ernst der Lage im Bereich Klimaschutz hinzuweisen. Die Aktion fand unter den bestehenden Corona Regeln mit Abstand und Mund-Nasenschutz statt.

Schildermeer Zwettel

Die Waldviertler unterstützten damit den Aktionstag der Bewegung Fridays for future. Die Coronakrise bietet jetzt auch die Chance, gegen Fehlentwicklungen, die sinnlos unser Klima belasten, anzukämpfen.

Das Corona Hilfspaket soll gleichermaßen auch zum Klimaschutzpaket werden und die Steuergelder zum Neustart nach dem Shut down gezielt den ökologischen Umbau fördern.

Als Beispiel seien hier billige Lebensmittel, die um die halbe Erde geflogen werden und zu Hungerlöhnen geerntet werden, genannt. Sie belasten in hohem Maß das Weltklima und nehmen auf die regionale Landwirtschaft keine Rücksicht. Eine Unterstützung regionaler ökologischer und sozialer Arbeitsplätze wäre, so die Organisatoren, der richtige Weg.

Klimaschutz beginnt heute - Act now - so einer der Aufrufe der Organisatoren!

Klimapicknick in Allentsteig (28.8.2020)

Bei einem Klimapicknick am Allentsteiger Hauptplatz machten am 28. August Parents for Future wieder einmal auf den Handlungsbedarf im Bezug auf den Klimawandel aufmerksam

„Die Problematik ist so groß, dass es uns alle braucht“, meint Sabine Nagl, eine der Organisatorinnen. Egal wie viele Leute zu dem Klimapicknick kämen, ihr sei es wichtig gewesen, als Parents for Future wieder präsent zu sein.

„Wir hatten vor etwa einem Jahr die erste Veranstaltung und wollen uns in regelmäßigen Abständen treffen, um zu zeigen, dass es auch im Waldviertel Ansprechpartner für Fridays for Future gibt“, sagt Nagl. Es sei immerhin auch die Aufgabe der Elterngeneration, wieder gutzumachen, was sie in den letzten Jahren versäumt habe.

Das Programm für das Klimapicknick war nicht komplett durchgeplant, man wollte sich auch einen gewissen Freiraum lassen. Die Besucher wurden jedenfalls aufgefordert, mitzuwirken und etwa beim Klima-Rap mitzusingen oder sich anhand verschiedener Gegenstände zu überlegen, was diese mit dem Klimawandel zu tun haben.

Landwirt Andreas Voglgruber stellte in einem Vortrag die Farmers for Future Bewegung vor. „Es geht darum, unsere Ressourcen zu schützen. Wir spüren immer mehr die Auswirkungen von Dürre oder Starkregenfällen“, betont er und weist dabei darauf hin, dass derzeit jährlich pro Erdenbürger etwa drei Tonnen an Boden verloren gehen. Die Kinder Emma Spritzendorfer-Ehrenhauser und Severin Wurzer führten außerdem ein kurzes Theaterstück vor.

Klimademo in Schrems (25.9.2020)

1. Schremser Klima-Demo war ein voller Erfolg!

🌍Die Klimabewegung Waldviertel kommt in Schwung...in Schrems ging's heute durch die Straßen begleitet von TrommlerInnen, die mit ihrer Musik die positive Aufbruchstimmung untermalten.

Am Stadtplatz vor dem Hotel Sonne fand dann die Abschlusskundgebung statt.

Dort stellten sich jeweils kurz die wichtigsten Klimainitiativen, Wirtschaftstreibenden und politische Menschen als Teil der Waldviertler Klimabewegung vor, das WHO is WHO des Waldviertels waren versammelt:

🥊...und viele, viele Menschen, die mit dabei waren um zu zeigen, dass es eine Kraft braucht, die alten Denkmuster und verantwortungslosen PolitikerInnem entgegenwirkt.

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Klimademo in Gmünd: Pro FJ-Bahn 2-gleisig bis Gmünd (19.3.2021)

Überparteilich und im Schulterschluss – nur so könne wir etwas bewegen, besonders in Bezug auf die „Franzl-Bahn“, sagt Veranstalter Christian Oberlechner

Die 2te Waldviertler Klima-Demo setzte sich am Weltklimatag 2021 für ein 2tes Gleis für die FJ-BAHN ein. Trotz Schneefall und Kälte. Wie es sich für eine Waldviertler Klimabewegung gehört.

Klimademo Gmünd

Dazu der Veranstalter Christian Oberlechner: „Der Klimawandel kommt. Auch im Waldviertel. Damit aus dem Klimawandel keine Klimakatastrophe wird, braucht es Lösungen für Heute und die Zukunft. Die FJ-Bahn ist eine solche Lösung, wir brauchen sie 2gleisig, schnell und günstig. Denn der Klimawandel bewegt uns, deshalb bewegt uns die FJ-Bahn auch.“

Das Video zur Demo wird die Botschaft in den sozialen Medien und im Besonderen bei allen BürgermeisterInnen und bis ins Landhaus nach St. Pölten verbreiten. Denn gerade die BürgermeisterInnen-Stimmen zählen besonders viel, wenn es um die Ausrichtung der Landespolitik geht. Das von Kameramann Christina Pfabigan produzierte Video wird von den lokalen Musikgrößen Martin Schuster und Zappa Bluespumpen mit einem Blues untermalt.

Ein sehr prominenter Teilnehmer war Mexx M. Er ist gebürtiger Waldviertler, medial und lokal bekannt, weil er gemeinsam mit seiner Anwältin durch eine Klage beim internationalen Gerichtshof für Menschenrechte auf juristischem Wege zu erreichen versucht, was alle Klima-AktivistInnen wollen:

„Wir alle wollen die Politik dazu zu bringen, endlich die notwendigen massiven Veränderungen in Gesetze zu gießen, um den Klimawandel zu bewältigen. Er hat die Klima-Demo trotz Rollstuhl und Kälte unterstützt! Danke an dich, Mexx, für deinen Einsatz,“ so Christian Oberlechner.

Mexx M. leidet unter Multiple Sklerose und bekommt Krankheitsschübe, wenn es über 20 Grad hat. Seine Person steht juristisch stellvertretend für alle Menschen, die durch die Erderwärmung leiden, und leiden werden. Eine erfolgreiche Klage gegen die Versäumnisse der Regierung effektive Klimaschutzmaßnahmen zu setzen, wäre ein Meilenstein für den Klimaschutz in ganz Europa.

Klimademo Gmünd

Teilgenommen haben wieder sehr viele Bürgerinitiativen, die Wirtschaft und die lokale Politik, die bei der gemeinsamen Zugfahrt von Sigmundsherberg bis Gmünd symbolisch auf den Zug in eine klimafitte Zukunft "aufgesprungen sind".

Mit dabei waren: Parents for Future, Initiative Pro FJ-Bahn, Weltladen Horn, Gemeinwohlökonomie, Demeter Wegwartehof, Radlobby, Regional- und Verkehrsforum Waldviertel, Kulturinitiative “Livingrooms“ aus Schrems und GEA vertreten durch Heini Staudinger.

Ein überparteilicher Meilenstein war die gemeinsame Teilnahme der Grünen Horn, des Nationalratsabgeordneten Martin Litschauer, der Landtagsabgeordneten Silvia Moser, und Umweltgemeiderat Ferry Kammerer (alle von den Grünen) mit dem SPÖ Bürgermeister Karl Harrer, Stadtrat Michael Preissl (SPÖ) und Franz Ableidinger (SPÖ) sowie dem Bürgermeister von Amaliendorf, Gerald Schindl ebenfalls von der SPÖ. Bemerkenswert war auch, dass die Klima- und Energie- Modellregion Thayaland (KEM) die Klima-Demo und die geforderten Klimaanliegen mit ihrer Teilnahme unterstützt hat.

Bei der Klima-Demo ist es dem Veranstalter gelungen, das große Anliegen eines überparteilichen Schulterschlusses zu verwirklichen. Der Klima-Aktivist und erfolgreiche Unternehmer Heini Staudinger von GEA fasst es so zusammen: „Ich habe nicht den geringsten Zweifel, dass die Menschen mehr werden, die erkennen, dass es fundamental anders werden muss, wenn es besser werden soll. Ob wir genug sind, ob wir schnell genug sind, - das weiß ich nicht. Aber eines weiß ich sicher, dass unser Bemühen Sinn macht und für die Pflege der eigenen Würde Bedingung ist.“ Heini Staudinger.

WIE GEHTS JETZT WEITER?

Es wurden über 150 Kontaktadressen gesammelt, um die Vernetzung noch besser auszubauen, Ideen zu sammeln, Kooperationen zu erleichtern und so recht bald mit weiteren tollen Veranstaltungen den begonnen Weg fortzusetzen.

So, und jetzt geht darum: WER macht WAS WANN WO? Und WIE gehen wir vor?

Ich freue mich auf Eure Mails (an waldviertel@parentsforfuture.at),
wünsche euch Mut und Zuversicht und love for our planet!

Sabine für alle aktiven Parents im Waldviertel